50 Jahre RVK!

Wer wir sind, wo wir herkommen, wo wir hingehen - alle Infos auf einen Blick!

50 Jahre RVK – Wir bewegen die Region.

50 Jahre. 24 Millionen Fahrgäste pro Jahr. Über 960 Menschen, die täglich dafür sorgen, dass die Region in Bewegung bleibt.

Die RVK verbindet seit 1976 Millionen Menschen in der Region – zuverlässig, nachhaltig und mit Blick in die Zukunft. Ein halbes Jahrhundert voller Veränderungen, Innovationen und gemeinsamer Mobilität.

Unsere Highlights aus 50 Jahren

Was die RVK in 50 Jahren besonders gemacht hat: Geschichten, Projekte und Errungenschaften, auf die wir stolz sind.

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Die Geburtsstunde1. Juni 1976

Am 1. Juni 1976 rollen die ersten 158 Bahn- und Postbusse unter dem Dach der RVK. Ein Zusammenschluss, der die Region für immer verändert und den Grundstein für die weitere Entwicklung des ÖPNV rund um Köln legt.

Einer der ersten Busse, die bei Firmengründung eingesetzt wurden.

Die frühen Jahre

Busse mit Briefkästen

Die alten Postbusse der RVK enthielten neben dem Posthorn-Logo noch echte Briefkästen, und man konnte beim Einsteigen seine Post einwerfen. Der Bus war damit nicht nur Transportmittel, sondern ein Stück Infrastruktur des Alltags.

Der Tarif von Hand

Echter Pioniergeist von Handarbeit

Um den ersten eigenen RVK-Haustarif zusammenzubauen, kamen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sogar an freien Tagen ins Büro. Sie hefteten Blatt für Blatt zu einem vollständigen Heft zusammen. Eine Kultur, die das Anpacken der RVK bis heute prägt.

Zahlreiche Personen mit roten Bauhelmen besichtigen eine Baustelle.

Mittendrin statt nur unterwegs

Herzblut und Heimatgefühl

Ob Karnevalssitzung, Weihnachtsmarkt oder Schützenfest - die RVK ist Teil der rheinischen Lebensart. Wenn unsere Fahrerinnen und Fahrer an den tollen Tagen mit Kostüm hinter dem Steuer sitzen oder an Heiligabend die letzten Fahrgäste sicher nach Hause bringen, zeigt sich: Wir bewegen nicht nur Busse, wir bewegen Menschen und ihre Traditionen.

Im Businnern sitzen mehrere Männer mit Karnevalskappen. Luftballons schmücken den Innenraum.

Mut wird zur Tradition

Pionier für Wasserstoff seit 2012

Wasserstoff ist für uns kein Neuland: Bereits 2012 brachten wir mit dem Projekt „Phileas“ die ersten wasserstoffbetriebenen Gelenkbusse als Pilotfahrzeuge auf die Straße. Dieser Mut zum Experimentieren legte den Grundstein für 2024, als wir die ersten serienreifen H2-Gelenkbusse Europas in unsere Flotte integrierten.

Verschiedene Busse aus der RVK-Wasserstoffbusflotte

Das Logo von heute

Ein Gesicht für die Region

Im Jahr 2001 verabschiedet sich die RVK von ihrem alten Erscheinungsbild und führt das heutige Logo ein. Dieser visuelle Aufbruch markiert den Wandel vom reinen Verkehrsbetrieb zum modernen, kundenorientierten Dienstleister für die gesamte Region.

Präsentation des neuen RVK-Logos an einem Bus.

Smarte Mobilität

Vom Fahrplanbuch zur App

Früher Fahrplanbuch, heute App. Die RVK denkt Mobilität vom Menschen aus: Echtzeitinformation, digitale Buchung und WLAN im Bus. Dieser Wandel ist kein Selbstzweck, sondern die Antwort auf eine einfache Frage: Wie machen wir das Fahren besser, einfacher und zugänglich für alle?

Zwei junge Frauen sitzen hintereinander im Bus und schauen lachend gemeinsam auf ein Smartphone.

Projekt Null Emission

Zielgerade in die Zukunft

Im Rahmen des Projekts Null Emission setzt die RVK konsequent auf alternativ angetriebene Busse. Bis in die 2030er Jahre soll die Dieselflotte vollständig durch Wasserstoff-Hybrid- und Biogasbusse ersetzt und die Infrastruktur weiter ausgebaut werden.

Einflottung der neuen Solaris Wasserstoff-Gelenkbusse.

Meilensteine einer bewegten Zeit

Von den ersten Bahn- und Postbussen 1976 bis zur emissionsfreien Flotte von morgen: Die RVK hat die Region Jahr für Jahr ein Stück weitergebracht.

1973: Die Weichenstellung

Bundespostminister Ehmke trifft die Vorentscheidung zur Integration der Postbusse in den Bahnbusdienst. Der Grundstein für die RVK ist gelegt.

1. Juni 1976: Gründung der RVK

Die RVK nimmt mit 158 Bahn- und Postbussen den Betrieb auf und tritt in alle Verträge der bisherigen Verkehrsträger ein. Das Personal wird von Bahn und Post übernommen.

1977: Eigene Flotte entsteht

Erstmals werden eigene RVK-Busse angeschafft, wie der MAN SÜ 240 und der Mercedes-Benz O 307: Überlandfahrzeuge mit breiter Vordertür und dem charakteristischen RVK-Schriftzug.

1985: Starkes Wachstum

Die RVK verfügt über 256 eigene Busse, Linienkonzessionen steigen um 30 %. Der Anteil eigener Mitarbeitender überwiegt erstmals den der von Bahn und Post überlassenen Arbeitskräfte.

1987: VRS-Gründungsmitglied

Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg wird ins Leben gerufen. Die RVK ist von Beginn an Kooperationspartner und prägt das regionale Nahverkehrsnetz entscheidend mit.

1996: Kommunale Trägerschaft

Die VBG verkauft die RVK. Ab dem 1. Januar 1996 haben sieben kommunale Unternehmen und eine Gebietskörperschaft jeweils gleiche Anteile an der RVK: Die Region übernimmt Verantwortung für ihre Mobilität.

2011: Wasserstoff-Pionier

Mit zwei Brennstoffzellen-Hybridbussen startet die RVK eine neue Ära. Umweltpolitik wird zur zentralen Zielvorgabe für die kommenden Jahrzehnte.

2016: 40 Jahre, weiter auf Kurs

Rund 800 Mitarbeitende, 300 eigene Busse und weitere 300 im Auftrag fahrende Busse. Die RVK bedient 120 Linien in der gesamten Region Köln-Bonn.

2020: Elektrisch unterwegs

E-Kleinbusse und Elektrobusse ergänzen den Furhpark der RVK.

2020er: Digitale Transformation

Echtzeitinformation, bargeldloses Ticketing, WLAN in Bussen und eine eigene RVK-App: Die RVK modernisiert das Fahrerlebnis grundlegend.

2026: 50 Jahre RVK

Ein halbes Jahrhundert Mobilität für die Region. Die RVK feiert ihr Jubiläum mit Blick nach vorne: Richtung Null Emission, innovative Flächenmobilität und noch besserem Service für Millionen von Fahrgästen.

Busfahrer lacht in die Kamera, während er noch auf der Niederlassung unterwegs ist, aber schon Platz in seinem Bus genommen hat. Auf dem Fahrersitz, versteht sich. Eine Kollegin steht am offenen Busfenster und eigentlich halten die beiden noch einen kurzes Gespräch, bevor es raus auf die Straße geht.

Was bringt uns in Bewegung?

Uns treibt mehr an als bloß der Fahrplan. Wir sind überzeugt: Ein starker öffentlicher Nahverkehr hält die Region zusammen, bringt Menschen zueinander und macht das Leben lebenswerter. Mobilität darf kein Privileg sein und sie soll nicht lauf Kosten der Umwelt gehen. Klimafreundliche Antriebe sind keine Zukunftsvision, sondern fahren bereits auf unseren Linien. 

Und wir machen weiter: Unser Ziel ist es, fossile Energieträger bis 2030 vollständig durch regenerative zu ersetzen – mit eigenen Photovoltaikanlagen, selbst erzeugtem grünem Wasserstoff und einer neuen Flotte. Was 1976 mit den ersten Postbussen begann, fährt 2030 emissionsfrei.

So fährt die RVK in die nächsten 50 Jahre

Die Anforderungen an Mobilität wachsen – und die RVK wächst mit. Zwischen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und regionalem Zusammenhalt gestalten wir aktiv die Zukunft des ÖPNV. Doch große Ziele brauchen konkrete Schritte:

  • Modernisierung des Fuhrparks

    Wasserstoff, Biomethan, Elektro: Der Fuhrpark der RVK wächst und wird konsequent auf emissionsfreie Antriebe umgestellt – technologieoffen, streckenangepasst und mit dem klaren Ziel, bis 2030 ohne Diesel auszukommen.

  • Grüner Mobilhof Bergisch Gladbach

    Ein neuer Betriebshof, der von Grund auf für die Mobilität von morgen gebaut wird: mit erneuerbaren Energien, moderner Ladeinfrastruktur und den Kapazitäten für eine wachsende emissionsfreie Flotte.

  • Aus- und Weiterbildungszentrum Mechernich

    Neue Technologien brauchen neues Wissen. In Mechernich entsteht ein Zentrum, das unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die Fahrzeuge und Systeme von morgen vorbereitet.

  • Wasserstofftankstelle Meckenheim-Kottenforst

    Eigene Infrastruktur für eigene Ziele: Die Wasserstofftankstelle versorgt die wachsende Brennstoffzellenflotte direkt vor Ort und macht den Betrieb unabhängiger, effizienter und zukunftsfähiger.

  • Bikesharing und digitale Fahrradboxen

    Mobilität endet nicht an der Haltestelle. Mit Bikesharing-Systemen und digitalen Fahrradboxen schließt die RVK die letzte Lücke zwischen Bus und Ziel. Wer bei uns einsteigt, kommt wirklich an.