17.06.2022

Insgesamt 18 Mobilstationen in allen acht Kommunen des Rheinisch-Bergischen Kreises eingerichtet

Die Mobilstation in Overath ist eine von insgesamt 18 Stationen im gesamten Kreisgebiet - hier bei der Eröffnung (v.l.n.r.): Projektbetreuerin der Bezirksregierung Köln Laura Urmersbach, AggerEnergie-Unternehmenssprecher Peter Lenz, Verkehrsdezernentin Elke Reichert, stellvertretende Bürgermeisterin Christiane Schloten, Landrat Stephan Santelmann, RVK-Geschäftsführer Dr. Marcel Frank, wupsi-Geschäftsführer Marc Kretkowski sowie VRS- und NVR-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober.  Bildquelle: Rheinisch-Bergischer Kreis/Joachim Rieger

Die Mobilstation in Overath ist eine von insgesamt 18 Stationen im gesamten Kreisgebiet - hier bei der Eröffnung (v.l.n.r.): Projektbetreuerin der Bezirksregierung Köln Laura Urmersbach, AggerEnergie-Unternehmenssprecher Peter Lenz, Verkehrsdezernentin Elke Reichert, stellvertretende Bürgermeisterin Christiane Schloten, Landrat Stephan Santelmann, RVK-Geschäftsführer Dr. Marcel Frank, wupsi-Geschäftsführer Marc Kretkowski sowie VRS- und NVR-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober.

Bildquelle: Rheinisch-Bergischer Kreis/Joachim Rieger

Rheinisch-Bergischer Kreis - Die erste Mobilstation des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde Anfang des Jahres in Wermelskirchen eröffnet, nun stehen den Bürgerinnen und Bürgern insgesamt 18 Mobilstationen kreisweit zur Verfügung. „Mit den 18 Stationen haben wir die Entwicklung nachhaltiger Mobilität in der Region einen sehr großen Schritt vorangebracht. Wir haben für die Bürgerinnen und Bürger damit ein hervorragendes vernetztes sowie umweltfreundliches Mobilitätsangebot geschaffen“, sagt Landrat Stephan Santelmann.Lediglich eine Station in Burscheid benötigt noch etwas Zeit, da hier ein neuer Busbahnhof am Badehaus errichtet wird. Mobilstationen umfassen verschiedene Verkehrsangebote in unterschiedlichen Kombinationen: Je nach Standort können Angebote wie E-Car- oder E-Bike-Sharing, Bus oder Bahn, der eigene PKW oder das Rad sicher, schnell und unkompliziert für die eigene Reise kombiniert werden. „Da es in Deutschland bisher noch kein flächendeckendes Netz von Mobilstationen in einem Landkreis gab, verfügen wir sogar über ein echtes Alleinstellungsmerkmal!“, so Landrat Stephan Santelmann weiter. Overaths stellvertretende Bürgermeisterin Christiane Schloten fügt hinzu: „Mit den Mobilstationen haben wir ein gutes vernetztes Angebot geschaffen, dass auch die Menschen im ländlichen Raum dazu ermuntern kann, ihr eigenes Auto öfter stehen zu lassen.“

Damit die Mobilstation sofort mit allen Angeboten sichtbar wird und landesweit einheitlich und gut erkennbar ist, gibt es an jedem Standort eine Info-Stele im Design der landesweiten Kampagne „mobil.nrw“. Die Info-Stelen zeigen auf einem Blick, welche Mobilitätsangebote an dem jeweiligen Standort zu Verfügung stehen.

Weitere Informationen zu den Mobilstationen: www.rbk-mobilstationen.de.

Mobilstationen im September ausprobieren und erleben

Um den Bürgerinnen und Bürgern die Mobilstationen noch näher zu bringen, legt der Rheinisch-Bergische Kreis den Schwerpunkt der diesjährigen Europäischen Mobilitätswoche (EMW) auf die Vorstellung des neuen Angebots. Dafür wird gemeinsam mit kreisangehörigen Städten und Gemeinden ein abwechslungsreiches Programm für die Menschen in der Region auf die Beine gestellt. Beispielsweise wird es eine Dankeschön-Aktion für Nutzerinnen und Nutzer der Mobilstationen geben.

Ein erfolgreiches Kooperationsprojekt

Als Kooperationsprojekt werden die Mobilstationen in enger Zusammenarbeit mit den acht kreisangehörigen Kommunen sowie vielen Partnern aus dem Bereich Energie sowie Verkehr und Mobilität, wie der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK), der wupsi GmbH und dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS), fertiggestellt. Das Projekt ist Teil des Förderprogramms KommunalerKlimaschutz.NRW und wird damit aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus Mitteln des Wirtschaftsministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Über die Bezirksregierung Köln wird die Förderung abgerufen. Von der REGIONALE 2025 erhielt das Projekt den A-Stempel, wodurch die regionale Bedeutsamkeit des Projekts hervorgehoben wird.

Mobilstationen 2.0 – So geht es weiter

Da die bisher umgesetzten Angebote der Mobilstationen gut angenommen worden sind, ist bereits die Weiterentwicklung des Projekts in Planung und Vorbereitung. So wird die Flotte der Bergischen e-Bikes im nächsten Jahr um 50 zusätzliche Räder erweitert. Außerdem soll es zukünftig unter anderem möglich sein, Lastenräder auszuleihen, um damit zum Beispiel auch mal schwere Einkäufe zu transportieren. Dafür wird in Bergisch Gladbach zunächst ein Pilotprojekt gestartet – los geht es ab 2023. Ein weiteres Ziel ist es, das Netz der Mobilstationen um neue Standorte zu erweitern.

(Auszug)

Hier geht es zur gesamten, offiziellen Pressemeldung des Rheinisch Bergischen Kreises.

Weitere Infos finden Sie hier.

Andrea Jahn

Diana Jerchel

Friederike Maria Weber

Agnes Schumacher