Bio-Erdgas für den ÖPNV

Mit den ersten drei Bio-Erdgasbussen läutete die RVK im September 2017 im Kreis Euskirchen den Umstieg vom fossilen Treibstoff Diesel auf den regenerativen Treibstoff Bio-Erdgas ein.

Diese Busse, die auf der Nationalpark-Linie SB 82 fahren, verbinden den Kaller Bahnhof mit dem Internationalen Platz Vogelsang im Nationalpark Eifel.

Umweltschutz und regionale Sinnhaftigkeit sind die Stichworte, die die Gründe für die Umstellung von Diesel auf Bio-Erdgas im Kreis beschreiben.

Bio-Gas ist ein regenerativer Kraftstoff. Er entsteht bei der Zersetzung von organischen Abfallprodukten wie Küchenabfällen und Gülle etc. Durch die Abspaltung von CO2 wird das Gas in Bio-Erdgas umgewandelt. Bio-Erdgas ist umweltfreundlich, da es eine entscheidende Verringerung der CO2- und Feinstaubbelastung bewirkt. Zudem ist es wirtschaftlich sinnvoll, da es die Nutzung eines regionalen Produktes bedeutet und so die Wertschöpfungskette im Kreis Euskirchen stärkt.

Die Reichweiten der Bio-Erdgasbusse sind mit Dieselbussen vergleichbar, was im Regionalverkehr von entscheidender Bedeutung ist. Auch die Betankungszeit ist identisch und Tankmöglichkeiten sind vor Ort bereits gegeben.

Im Juli 2018 unterzeichneten der Kreis Euskirchen, die e-regio GmbH & Co. KG und die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) eine gemeinsame Absichtserklärung (letter of intent):

In enger Zusammenarbeit planen die Partner die Umstellung der Busflotte im Kreis Euskirchen auf den sauberen Energieträger Bio-Erdgas.

Im Laufe des Jahres 2019 werden zwanzig weitere Erdgasbusse für den Regionalverkehr in Betrieb genommen werden. Hierfür plant e-regio auf dem Betriebsgelände der RVK in Euskirchen eine Erdgastankstelle, an der 100 Prozent Bio-Erdgas getankt werden wird.

Datenblatt NationalparkShuttle