Bio-Erdgas für den ÖPNV

Umweltschutz und regionale Sinnhaftigkeit sind die Stichworte, die die Gründe für die Umstellung von Diesel auf Bio-Erdgas im Kreis beschreiben.

Im November 2019 werden zwanzig Gasbusse für den Kreis Euskirchen in Betrieb genommen und damit ein erster großer Schritt zum Umbau der Euskirchener Fahrzeugflotte vollzogen. Hierfür wird auf dem Betriebsgelände der RVK in Euskirchen eine Erdgastankstelle gebaut, an der 100 Prozent Bio-Erdgas getankt werden wird.

Bio-Gas ist ein regenerativer Kraftstoff. Er entsteht bei der Zersetzung von organischen Abfallprodukten wie Küchenabfällen und Gülle etc. Durch die Abspaltung von CO2 wird das Gas in Bio-Erdgas umgewandelt. Bio-Erdgas ist umweltfreundlich, da es eine entscheidende Verringerung der CO2- und Feinstaubbelastung bewirkt. Zudem ist es wirtschaftlich sinnvoll, da es die Nutzung eines regionalen Produktes bedeutet und so die Wertschöpfungskette im Kreis Euskirchen stärkt.

Die Reichweiten der Bio-Erdgasbusse sind mit Dieselbussen vergleichbar, was im Regionalverkehr von entscheidender Bedeutung ist. Auch die Betankungszeit ist identisch und Tankmöglichkeiten sind vor Ort bereits gegeben.

Mit den ersten drei Bio-Erdgasbussen läutete die RVK im September 2017 im Kreis Euskirchen den Umstieg vom fossilen Treibstoff Diesel auf den regenerativen Treibstoff Bio-Erdgas ein.

Diese Busse, die auf der Nationalpark-Linie SB 82 fahren, verbinden den Kaller Bahnhof mit dem Internationalen Platz Vogelsang im Nationalpark Eifel.

Datenblatt NationalparkShuttle