Projekt Null Emission


Dampf machen für unser Klima – Unterwegs mit Null Emission

Drei von vier Brennstoffzellenhybridbussen der RVK

Fahrzeuge, die vollkommen schadstofffrei unterwegs sind und statt Abgasen nur Wasserdampf ausstoßen?

Ein ehrgeiziges Projekt, aber keine Zukunftsmusik mehr.

Die RVK arbeitet in Etappen daran, die gesamte Fahrzeugflotte mit konventionellen Verbrennungsmotoren durch Fahrzeuge mit umweltfreundlichen alternativen Antrieben zu ersetzen.

Das Teilprojekt Wasserstoff bildet den Auftakt für die Umsetzung dies RVK-Gesamtprojekts „Null Emission“. In 2011 wurden zwei Busse des Typs Phileas und im Mai 2014 zwei Busse des Typs Van Hool A330 FC in den Fahrzeugbestand der RVK aufgenommen.

Der jüngste Familienzuwachs für den PKW-Pool ist ein mit Wasserstoff angetriebener Brenn-stoffzellen-PKW – ein Hyundai ix35 Fuel Cell.

Anläßlich der 15. Jahrestagung des Netzwerks Brennstoffzelle und Wasserstoff der EnergieAgentur.NRW am 19. November 2015 konnte der Hyundai von den teilnehmenden Expertinnen und Experten Probe gefahren werden. Auf der Tagung wurde erstmals auch der Forschungspreis "Wasserstoff.NRW" vergeben.

 Im Datenblatt finden Sie relevante Informationen zum Fahrzeug.

 

Allseits positive Resonanz zum Projekt der Brennstoffzellen-Hybridfahrzeuge

Das Projekt wurde in den vergangenen Jahren bei rund 20 großen Tagungen und Konferenzen vorgestellt. Eine Übersicht.

Besondere Aufmerksamkeit wurde den Wasserstoffbussen auch anlässlich einer Veranstaltung von „Region Köln/Bonn e. V.“ zuteil. Der „Lange Tag der Region 2015“ am 21. Juni 2015 wurde auch von Angelica Schwall-Düren, der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW besucht. In ihrer Rede hob sie besonders den Einsatz der RVK-Wasserstoffbusse in der Region hervor.
Region Köln/Bonn e. V. bedankte sich ausdrücklich bei der RVK für die Unterstützung der Veranstaltung mit dem Einsatz der A330 FC von Van Hool und hob auch die Würdigung der RVK durch die KlimaExpo.NRW hervor.

Unmittelbar daran schloss sich auch „TEN-T Days 2015“ in Riga am 22. und 23 Juni.

TEN-T steht für „trans-European networks” und hat zum Ziel, Lücken zwischen den Verkehrsnetzen der Mitgliedstaaten zu schließen, um Engpässe zu beseitigen und technische Barrieren zu überwinden.
Der  EU-Kommissarin für Verkehr, Frau Violeta Bulc, wurden zahlreiche Fahrzeuge in einer Ausstellung präsentiert. Unter anderem stieg sie in den RVK-Brennstoffzellen-Hybridbus. .
Frau Bulc wurden im Zuge der TEN-T Days in Riga die Absichtserklärungen der Fahrzeugindustrie und der Verkehrsunternehmen überreicht, die bis 2020 ca. 500 – 1000 Brennstoffzellen-Hybridbusse auf den Markt bringen bzw. einsetzen wollen.

Dazu ein Film, aufgenommen in Riga.

Auch Initiativen wie LEADER könnten dieses Ziel unterstützen. Rheinisch-Bergischer und Oberbergischer Kreis bewerben sich mit dem Projekt „im bergischen :wasserleben“ für LEADER, das Förderprogramm der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes. Der Wasserbus, der von der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) und der Oberbergischen Verkehrsgesellschaft (OVAGOVAG
Oberbergische Verkehrs mbH, Gummersbach
) als Kooperationspartnern betrieben werden soll, wäre dafür der erste Baustein.
Und es wäre das Tüpfelchen auf dem i, wenn in einem zweiten Schritt die emissionsfreie Fahrt mit einem WasserstoffbusWasserstoffbus
ein Pilotprojekt der RVK mit verschiedenen Partnern zur Einführung von umweltfreundlichen Wasserstoffbussen in der Region
ins Wasserland möglich wäre.

Dazu ein WDR-Beitrag vom 11. Mai 2015.

Die Technologie

Fachlich korrekt heißen die Wasserstofffahrzeuge eigentlich Brennstoffzellen-Hybridfahrzeuge.

In der Brennstoffzelle reagiert gasförmiger Wasserstoff (H2) mit Sauerstoff (O) aus der Umgebungsluft zu Wasser. Bei diesem Vorgang wird Strom erzeugt, der wiederum als Antrieb für den Elektromotor zur Verfügung gestellt wird. Auch beim Bremsen erzeugte Energie wird gespeichert und steht dem elektrischen Antrieb zur Verfügung.

Die Fahrzeuge sind also vollkommen schadstofffrei unterwegs und stoßen statt “Abgas“ lediglich Wasserdampf aus.

Wasserstoff ist der Kraftstoff der Zukunft: Er belastet die Umwelt nicht mit Kohlendioxyden (CO2) sowie  Rußpartikeln und ist im Prinzip grenzenlos verfügbar, da er u.a. aus Wasser erzeugt wird. Auch alle weiteren Emissionen werden gegenüber konventionellen Dieselbussen um 99 Prozent reduziert. Die Fahrzeuge unterschreiten somit bereits heute alle festgelegten zukünftigen EU-Abgasgrenzwerte.

 

 

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