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Wasserstoff-Hybridbusse jetzt im Linienverkehr
Seit Donnerstag, 8. September verkehren im Rheinland erstmals zwei vollkommen schadstofffreie Wasserstoff-Hybridbusse im regulären Linienverkehr. Die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) setzt die beiden Null-Emissions-Fahrzeuge nach einer viermonatigen Testphase nun gemäß Fahrplan auf Stadtbus- und Regionallinien im Rhein-Erft-Kreis bis nach Köln ein.
Rhein-Erft-Kreis/Köln – Ein öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNVÖPNV
Öffentlicher Personen-Nahverkehr ) ohne jegliche Schadstoffemissionen ist im Rhein-Erft-Kreis und in Köln von nun an keine Zukunftsmusik mehr. Seit dem 8. September verkehren hier erstmals zwei Brennstoffzellen-Hybridbusse mit Wasserstoffantrieb. Die Busse werden gleichermaßen im Stadtverkehr von Hürth und Brühl sowie auf den Regionallinien des Rhein-Erft-Kreises eingesetzt. Durch den Einsatz auf der Linie 978 fahren sie auch bis nach Köln zum Hauptbahnhof.
Mit Hilfe einer Brennstoffzelle wird Wasserstoff in elektrische Energie umgewandelt. Die Busse mit der Typbezeichnung „Phileas“ stoßen lediglich reinen Wasserdampf aus. RVK-Geschäftsführer Eugen Puderbach betont: „Durch diese beiden Busse erleben wir schon heute den ÖPNVÖPNV
Öffentlicher Personen-Nahverkehr der Zukunft. Wir freuen uns, sie jetzt im regulären Linienbetrieb einsetzen zu können. Unser Ziel ist, diese Technologie weiter auszubauen und flächendeckend zu betreiben. Dafür müssen alle Beteiligten aus Politik, Wirtschaft und Forschung weiter an einem Strang ziehen.“
Die Fahrzeuge mit einer Länge von 18 Metern sind die ersten Gelenkbusse mit Brennstoffzellen-Antrieb weltweit. Wasserstoff ist der Kraftstoff der Zukunft: Er belastet die Umwelt nicht mit Kohlendioxiden (CO2) oder Rußpartikeln und ist im Prinzip grenzenlos verfügbar. In Hürth fällt er als Koppelprodukt der lokalen Chemieindustrie an.
Die Phileas-Busse sind ein gemeinsames Kooperationsprojekt zwischen dem Rhein-Erft-Kreis, den Stadtwerken von Hürth und Brühl, dem Verein HyCologne und der RVK. Das Projekt wurde mit finanziellen Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des Landes Nordrhein-Westfalen ermöglicht.
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