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13.12.11

RVK spendet 1000 EUR an das Hermann-Josef-Haus Urft

Einen Scheck über 1000 EUR überreichte Eugen Puderbach, Geschäftsführer der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK), am 13. Dezember 2011 gemeinsam mit Bürgermeister Herbert Radermacher dem Hermann-Josef-Haus Urft.


Scheckübergabe durch Bürgermeister Herbert Radermacher und RVK-Geschäftsführer Eugen Puderbach an den Direktor des Hermann-Josef-Hauses, Wilhelm Schomaker und die Verwaltungsleiterin Daniela Burmeister.

v.l.n.r.: Daniela Burmeister, Verwaltungsleiterin des Hermann-Josef-Hauses Urft, Wilhelm Schomaker, Direktor des Hermann-Josef-Hauses Urft, Herbert Radermacher, Bürgermeister der Gemeinde Kall und Eugen Puderbach, RVK-Geschäftsführer mit einem Jugendlichen aus der Berufsorientierungsgruppe.

„Mit dem Geld unterstützen wir die Einrichtung für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe in Kall-Urft bei der Mitfinanzierung der Arbeits- und Förderungsprojekte und bei der Finanzierung der Schneefräse“ erklärt Puderbach. Die RVK hat zugunsten dieser Spendenaktion auch dieses Jahr auf Weihnachtsgeschenke verzichtet.

„Es ist schön festzustellen, dass Unternehmen in der Größenordnung der RVK sich immer wieder bereitfinden, Einrichtungen wie unser Hermann-Josef-Haus mit einer Spende zu bedenken. Hier sind die Gelder wertvoll eingebracht und dienen ausschließlich dem Wohl dieser Kinder“, sagt Bürgermeister Radermacher.

„Wir freuen uns, dass die RVK die Projekte unserer Einrichtung mit ihrer Spende unterstützt. Momentan haben wir bis zu 50 Kinder und Jugendliche, die im Rahmen unserer Arbeitsförderungsangebote an einer vertieften Berufsorientierung teilhaben. Die Schneefräse wird zur Einübung in den Winterdienst dienen. Das Arbeiten mit einer Maschine ist ein sichtbares Zeichen für den persönlichen Erfolg, da alle sehen können, dass man Verantwortung übernimmt“, so Direktor Wilhelm Schomaker.

Das Hermann-Josef-Haus fördert Kinder, die sich in der Schule nur als wenig erfolgreich erleben, in schulbegleitenden Arbeitsförderungsprojekten. In der Tier- und Geländepflege, in der Küche, in der Schreinerei, in der Anstreicherei, in der Metallwerkstatt, im Garten und Landschaftsbau und bei den Hausmeistern erlernen sie spielerisch Arbeitsprozesse. Durch professionelle Arbeitskleidung, Geduld, Lob und die Übergabe von Verantwortung haben die Kinder Spaß an ihrer Tätigkeit. „Es dauert manchmal etwas länger, aber inzwischen haben die ersten auch ohne Schulabschluss einen Arbeitsplatz gefunden“, freut sich Schomaker.

Über 230 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene werden im Rahmen der stationären, teilstationären und ambulanten Jugendhilfe im Hermann-Josef-Haus betreut. Derzeit sind 50 Kinder und Jugendliche in arbeits- und berufsvorbereitende Trainingsmaßnahmen eingebunden. Täglich engagieren sich über 190 Beschäftigte der Jugendhilfeeinrichtung im Kreis Euskirchen.


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