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RVK gewinnt Wettbewerb mit PatenTicket
„König Kunde“ hat gewählt. Die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) erhielt für das gemeinsame Forschungsprojekt mit der Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) den Innovationspreis im ÖPNV für das „PatenTicket 2.0“, verliehen durch den Verkehrsclub Deutschland (VCD).

Preisverleihung für das „PatenTicket“ am 30. Juni 2011 in Berlin: (v. l. n. r.) Michael Ziesak (VCD-Bundesvorsitzender), Kerstin Haarmann (VCD-Bundesgeschäftsführerin), Christoph Reupke-Ulbrich (RVK), Jürgen Toepsch, (KVB), Jörn Schwarze (Mitgl. d. Vorstands der KVB).
Köln/Region – Das Forschungsprojekt „PatenTicket 2.0“ für Menschen über 60 Jahre hat die Fachjury des Wettbewerbs „König Kunde“ überzeugt. Aus fast 80 eingereichten Projekten von 60 Unternehmen und Kommunen wählten Vertreter des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), der Bundesvereinigung kommunaler Spitzenverbände, des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer und des VCD einen Sieger und zwei Nominierte für jede der drei Kategorien aus.
Das vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) geförderte Projekt „PatenTicket 2.0“ gewann den ersten Platz in der Wettbewerbskategorie „Kommunikation“. Die Jury meint: „Das Empfehlungs-Marketing ist ein richtungsweisendes und raffiniertes Kommunikationsinstrument, um eine für die Zukunft wichtiger werdende Kundengruppe für den ÖPNVÖPNV
Öffentlicher Personen-Nahverkehr zu erschließen.“
Ziel des VCD-Wettbewerbs war es, Vorzeigeprojekte im ÖPNVÖPNV
Öffentlicher Personen-Nahverkehr aus Kundensicht zu finden und zur Nachahmung anzuregen. Gewonnen haben besonders innovative und kundenfreundliche Projekte. Die Preisverleihung fand im Rahmen des VCD-Kongresses „Zukunft und Visionen des Stadtverkehrs“ am 30. Juni 2011 in Berlin statt.
Die Aktion „PatenTicket“ wurde erstmalig im Stadtgebiet Köln von 2007 bis 2009 durch die KVBKVB
Kölner Verkehrs-Betriebe AG, Köln
erfolgreich durchgeführt. Für das „PatenTicket 2.0“ übernahm das BMVBS erneut die Projektförderung im Rahmen der Förderinitiative „Mobilität21“ unter der Projektbegleitung des TÜV Rheinland. Entwickelt und geleitet wird das Projekt von der urbane konzepte GmbH aus Frankfurt am Main, wissenschaftlich begleitet von der Technischen Universität Dortmund.
Bei der Umsetzung des „PatenTickets 2.0“ wurde das Kölner Umland mit einbezogen. Es soll getestet werden, ob das PatenTicket auch im suburbanen Raum einen Beitrag zur Mobilitätssicherung älterer Menschen sowie effizienten Verbreitung von ÖPNVÖPNV
Öffentlicher Personen-Nahverkehr -Zeitkarten an Seniorinnen und Senioren leisten kann.
280 Abonnenten des Aktiv60Tickets erhielten durch die beiden Verkehrsunternehmen ein weiteres kostenfreies Ticket, das sie an Senioren aus dem Bekannten-, Freundes- oder Verwandtenkreis verschenken konnten. Die drei Monate gültige Zeitkarte sollte die beschenkten über 60-Jährigen von der Qualität des ÖPNVÖPNV
Öffentlicher Personen-Nahverkehr -Angebots überzeugen und langfristig zu Stammkunden machen. Während der „Schnupperzeit“ dienen die Stammkunden den Neueinsteigern als „Paten“, d. h. erfahrene Begleiter und Berater. Dieses Empfehlungs-Marketing ist bundesweit einmalig.
„Vor allem der ÖPNVÖPNV
Öffentlicher Personen-Nahverkehr im ländlichen Raum ist oft erklärungsbedürftig, da das Angebot dort durch bedarfsorientierte Bedienungsformen (z. B. TaxiBusTaxiBus
spezieller Fahrservice, Taxis zur Bushaltestelle rufen
und Anruf-Sammeltaxi) ergänzt wird,“ erklärt Christoph Reupke-Ulbrich, Projektverantwortlicher bei der RVK.
Projekt-Internetseite zum PatenTicket
VCD-Innovationspreis im ÖPNV (VCD-Internetseite)


