Info Barrierearm
Barrieren abbauen – Die Ziele der RVK
Einem nicht behinderten Menschen fallen Barrieren oft erst auf, wenn er selbst betroffen ist – mit einem Gipsfuß kann man nicht Autofahren. Aber Busfahren geht! Denn die RVK setzt ab Baujahr 1996 ausschließlich Niederflurbusse mit KneelingKneeling
(von englisch kneeling, knien) bezeichnet das Absenken eines Straßenfahrzeugs, speziell von Bussen auf der Einstiegsseite, um so den Fahrgästen das Einsteigen zu erleichtern.
-Funktion (Absenken) ein.
Dennoch: Es geht immer noch ein wenig besser. Es ist unsere Überzeugung, dass Menschen mit Handicap, Seh-, Hör- oder Gehbehinderte, insbesondere im öffentlichen Personennahverkehr ein Recht auf Selbständigkeit haben. Deshalb arbeiten wir in enger Kooperation mit Verbänden und Behindertenvertretern kontinuierlich an der Verbesserung unseres Angebots – auch auf diesen Seiten: Unser Internetauftritt ist barrierearm gestaltet.
Zur Verbesserung verpflichtet – Vertrag zwischen RVK und den Verbänden
Bereits im Jahr 2009 haben sich die Verkehrsunternehmen RVK und die OVAGOVAG
Oberbergische Verkehrs AG, Gummersbach
vertraglich verpflichtet, bestimmte Zielvorgaben zur Verbesserung der Situation für behinderte Menschen umzusetzen. Angestoßen wurde das Projekt vom Paritätischen Wohlfahrtsverband NRW, angeschlossen haben sich der Blinden- und Sehbehindertenverband Nordrhein e.V., die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Behinderter e.V., der Deutsche Schwerhörigenbund NRW e. V., die PRO RETINA Deutschland e.V. und der Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V..
Hier können Sie sich die allgemeine Zielvereinbarung der RVK mit den Paritätischen Behindertenverbänden herunterladen.
Mehr Mobiliät – für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen
Rücksicht zu nehmen ist gut, aber Einsicht in die Problematik behinderter Menschen zu haben, ist besser. Denn wir wollen alle Menschen an ihr Ziel bringen.
Deshalb
- haben wir Niederflurbusse angeschafft, die den Einstieg erleichtern,
- statten wir Busse kontrastreich aus, damit Sehbehinderte sich besser zurecht finden,
- kündigen wir Haltestellen sowohl optisch (Display) als auch akustisch (Tonbandansage) an, damit Sehbehinderte, Blinde genauso wie schwerhörige, ertaubte Menschen und CI Träger rechtzeitig informiert werden,
- schulen wir unser Personal, damit sich ein Gespür für die Belange behinderter Menschen entwickelt.
Die RVK sieht sich ebenso als Fürsprecher mobilitätseingeschränkter Personen in Bereichen, bei denen die RVK nicht direkt in der Verantwortung steht. Dies gilt insbesondere bei der Erarbeitung einer barrierefreien Information im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRSVRS
Verkehrsverbund Rhein-Sieg
) sowie bei den Städten und Gemeinden, die für die Ausgestaltung der Haltestellen verantwortlich sind.
Sie haben Fragen oder Anregungen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!
Ihr Ansprechpartner:
Peter Haag
Leiter Konzernsteuerung
Telefon: 02 21 16 37-324
E-MailE-Mail
elektronische Nachricht
: peter.haag(at)rvk.de


