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22.05.14

RVK unterstützt Vergleichsflottenversuch zur Berechnung der Wirtschaftlichkeit von Elektromobilität

Im Rahmen des Forschungsprojekts NiVVE (Nutzfahrzeuge im Vergleich Verbrennungs- versus Elektromotor) hat die e-Wolf GmbH aus Frechen sechs Fahrzeuge an die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) übergeben, drei PKW und drei Kleintransporter. Zwei Fahrzeuge des jeweiligen Typs werden elektrisch betrieben, das andere ist mit einem Dieselmotor ausgestattet. Es ist die Referenz, um Unterschiede zum Elektrofahrzeug herauszustellen.


(v.l.n.r.): Frank Maiworm (Geschäftsführer e-Wolf) und Eugen Puderbach (Geschäftsführer RVK)

Der Vergleichsflottenversuch verfolgt das Ziel, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zur technischen und wirtschaftlichen Nutzbarkeit von
Elektronutzfahrzeugen im Flotten- bzw. Dauereinsatz zu gewinnen und dadurch die Marktdurchdringung von E-Fahrzeugen zu fördern.

Die RVK setzt die Autos als Dienstfahrzeuge im regulären Betrieb ein. Während des Versuchs werden Distanzen, Fahr,- Lade- und Standzeiten aufgezeichnet sowie Kraftstoff-, Strom- und Wartungskosten ermittelt. Zudem werden die Nutzer regelmäßig über ihre Eindrücke befragt. Im Anschluss an die Testphase erfolgt die Auswertung der Daten.

Für die Teilnahme an dem Vergleichsflottenversuch steht bei der RVK eindeutig der Um-weltaspekt im Vordergrund. „Im Gegensatz zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor sind Elektrofahrzeuge deutlich klima- und umweltfreundlicher“, sagt RVK-Geschäftsführer Eugen Puderbach.  „Sie verursachen kaum belastenden Feinstaub und sind klimaneutral.“ Zudem muss für den Antrieb dieser Fahrzeuge kein Öl gefördert, raffiniert, transportiert oder entsorgt werden.

„Einmalig ist bei diesem Flottenversuch der direkte Vergleich zwischen konventionellem und elektrischem Antrieb, wir sind deshalb sehr gespannt auf die Auswertung der Betriebskosten“, ergänzt Frank Maiworm, Geschäftsführer, e-Wolf GmbH.  

Das Projekt NiVVE                 
Das NiVVE-Projekt hat eine Laufzeit von 29 Monaten. Aus den Ergebnissen des Vergleichsflottenversuchs sollen Handlungsempfehlungen für Wirtschaft und Politik aufgezeigt werden. Neben der RVK nehmen das Institut für Kraftfahrzeuge (ika) der RWTH Aachen und SWK Stadtwerke Krefeld AG an dem Flottenversuch teil, Konsortialführer des Projekts ist die e-Wolf GmbH aus Frechen. Das Projekt wird gefördert durch das Land NRW und den
Europäischen Fonds für regionale Entwicklung – Ziel 2-Programm.

Über e-Wolf:
Die e-Wolf GmbH mit Sitz in Frechen/NRW ist auf die Entwicklung und Produktion von High-Performance Elektrofahrzeugen und Lithium-Ionen Batteriesystemen spezialisiert. e-Wolf bietet in den zwei Produktlinien Delta und Omega alltagstaugliche E-PKWs und E-Nutzfahrzeuge für fast jeden Einsatzbereich. Darüber hinaus nutzt e-Wolf mit der Produktreihe Alpha E-Sportwagen als Technologieträger und Entwicklungsfahrzeuge. Seit der Gründung in 2009 haben e-Wolf Fahrzeuge ca. 1 Million elektrische Kilometer zurückgelegt und wurden u.a. 2011 mit dem eCarTec Award ausgezeichnet. Zusätzlich entwickelt und produziert e-Wolf stationäre Lithium-Ionen Batteriesysteme inkl. Steuerungselektronik für internationale Business-to-Business Anwendungen.

Über die RVK:
Die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) ist ein regionales Verkehrsunternehmen. Die RVK hat die Kapazität, das Wissen und das verbindliche Ziel, die Menschen im Rheinland auf technisch höchstem Niveau zu bewegen. Zusammen mit ihren Eigentümern und Auftraggebern arbeitet die RVK stetig an der Umsetzung eines attraktiven, umweltschonenden und nachhaltigen Nahverkehrs in der Region. Die RVK strebt bis zum Jahr 2030 an, ihre gesamte Flotte durch Fahrzeuge mit umweltfreundlichen Antrieben zu ersetzen.


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