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25.11.13

Neue Fahrzeuge für den RVK-Fuhrpark

Neue, schadstoffarme Omnibusse erweitern ab sofort den Fuhrpark der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK).


Neue Gelenkomnibusse werden ab sofort im Verkehrsgebiet der RVK zum Einsatz kommen.

Neue Gelenkomnibusse werden ab sofort im Verkehrsgebiet der RVK zum Einsatz kommen.

Köln. Mit einem Auftragsumfang von insgesamt 27 Fahrzeugen ist diese Busbeschaffung eine der umfangreichsten der letzten Jahre. Sieben Gelenk- und 20 Solobusse des Typs Citaro C2 von Mercedes-Benz werden an die RVK-Niederlassungen in Bergheim (Rhein-Erft-Kreis), Meckenheim (Rhein-Sieg-Kreis), Wermelskirchen (Rheinisch-Bergischer Kreis) und Euskirchen (Kreis Euskirchen) übergeben und dort im Linienverkehr eingesetzt.

Die Besonderheit dieser Busse erklärt Andreas Strube, Fachbereichsleiter Kfz-Technik der RVK: „Obwohl der gegenwärtig bindende Abgasstandard bei EURO 5 EEV liegt, erfüllen diese Busse bereits die umweltfreundlichere Norm EURO 6 – die derzeit höchstmögliche Abgasnorm auf dem europäischen Markt. Auf der Grundlage ihres zertifizierten Umweltmanage-mentsystems hat sich die RVK selbst verpflichtet, im Rahmen ihrer Möglichkeiten den besten verfügbaren Stand der Technik zur Schonung der Umwelt einzusetzen.“

Die ab Januar 2014 für Neufahrzeuge verpflichtende Abgasnorm EURO 6 legt Emissionsgrenzwerte für die verschiedenen Fahrzeugtypen fest. Bei Bussen betragen diese beispielsweise für Feinstaub 0,01 g/kWh (Gramm/Kilowattstunde). Mit den neu beschafften Fahrzeugen wird dieser Wert laut Angaben des Herstellers um ein Vielfaches unterboten: Je nach Motorenleistung und Hubraum emittieren die neuen Busse im simulierten Fahrbetrieb pro Kilowattstunde nur noch zwischen 0,0044 und 0,0059 Gramm Feinstaub.

Feinstaub gelangt durch seine minimale Größe tiefer in die Atemwege als grobe Staubpartikel. Daher ist es für die RVK als kommunales Nahverkehrsunternehmen besonders wichtig, die Vermeidung von Emissionen, insbesondere von Feinstaub, bei ihrem Handeln in den Mittelpunkt zu stellen.

Zwei Wasserstoff-Hybridbusse „Phileas“, die seit 2011 im Rahmen eines mit öffentlichen Mitteln geförderten Pilotprojektes von der RVK betrieben werden, setzen statt schädlicher Emissionen reinen Wasserdampf frei. Im ersten Halbjahr 2014 beabsichtigt die RVK, zwei weitere Wasserstoff-Hybridbusse für den ÖPNVÖPNV
Öffentlicher Personen-Nahverkehr
einzusetzen.

Mit den neu angeschafften, mit Dieselantrieb versehenen Bussen wird sich der Fuhrpark der RVK nicht vergrößern, da ältere Fahrzeuge in der gleichen Anzahl ausgemustert und veräußert werden.


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