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07.05.14

Neue Brennstoffzellen-Hybridbusse für die Stadtverkehre in Hürth und Brühl

Mit der Anschaffung von zwei neuen Brennstoffzellen-Hybridbussen hat die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) ihre emissionsfreie Busflotte erweitert. Dr. Dirk H. Ahrens-Salzsieder, Vorstand der Stadtwerke Hürth AöR (SWH), Erwin Gardemann, Geschäftsführer der Stadtwerke Brühl GmbH (StWB), und Eugen Puderbach, Geschäftsführer der Regionalverkehr Köln GmbH, stellten die neuen Busse vor Vertretern aus Politik und Wirtschaft am 6. Mai 2014 in Brühl vor. Die beiden Bürgermeister Walther Boecker (Hürth) und Dieter Freytag (Brühl) enthüllten die Fahrzeuge vor der ersten offiziellen Probefahrt.


(v.l.n.r.): Dr. Albrecht Möllmann (Vorsitzender HyCologne), Walther Boecker (Bürgermeister der Stadt Hürth), Dr. Dirk H. Ahrens-Salzsieder (Vorstand SWH), Eugen Puderbach (Geschäftsführer der RVK), Hans Meeth (Aufsichtsratsvorsitzender StWB), Dieter Freytag (Bürgermeister der Stadt Brühl) und Erwin Gardemann (Geschäftsführer StWB).

Die beiden Brennstoffzellen-Hybridbusse des Typs A330 FC sind Vorserienfahrzeuge, die in dritter Generation von dem belgischen Hersteller Van Hool gefertigt wurden. Deutschlandweit ist die RVK das erste Unternehmen, das diese Fahrzeuge von nun an im Linienverkehr einsetzen wird. Die Anschaffung der Busse wurde gefördert vom Euro-päischen Fonds für Regionale Entwicklung und dem Land NRW. Freuen dürfen sich vor allem die Bürgerinnen und Bürger der Städte Hürth und Brühl, denn hier werden die Fahrzeuge eingesetzt.


"Ich bin froh und stolz zugleich, dass wir auf dem Gebiet der Förderung, Erforschung und Umsetzung dieser modernen Technologie mit dem Einsatz der beiden neuen Hightech-Fahrzeuge einen erheblichen Beitrag zur Etablierung einer sauberen Energie leisten. Dies ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen Mobilität“, so Dieter Freytag, Bürgermeister der Stadt Brühl.


Der Van Hool A330 FC im Detail
Mit einer Länge von 13,16 Metern sind die Ausmaße des A330 FC mit einem konventionellen Kraftomnibus vergleichbar. Das Fahrzeug verfügt über eine  Brennstoffzelle mit einer Leistung von 150 kW. Die Energie wird in einer Lithium-Ionen-Batterie gespeichert. Zwei 85 kW-starke Elektromotoren treiben den Van Hool A330 FC an. 67 Steh- und 33 Sitzplätze bieten 100 Fahrgästen Platz.
„Mit diesen neuen Bussen führen wir unseren eingeschlagenen Kurs im Sinne eines sauberen, möglichst emissionsfreien Nahverkehrs in Brühl und Hürth konsequent fort“, sagt Eugen Puderbach, Geschäftsführer der RVK. „Konkret bedeutet dies eine geringere Feinstaubbelastung für Mensch und Umwelt.“

Emissionsfrei und klimaneutral unterwegs
Die RVK setzt bereits seit 2011 mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellen-Hybridbusse im Linienverkehr ein. Die ersten beiden Fahrzeuge des Typs „Phileas“ sind noch Prototypen – hergestellt vom niederländischen Hersteller APTS und mit 18 Metern aktuell weltweit die längsten Busse ihrer Art. Anschaffung und Einsatz der beiden Phileas-Busse waren Auftakt für das Unternehmensziel „Null Emission“. Demnach strebt die RVK bis 2030 an, ihre Flotte durch Fahrzeuge mit umweltfreundlichen Antrieben zu ersetzen.


Was sind die Vorteile dieser Fahrzeuge?
Brennstoffzellen-Hybridbusse sind lokal emissionsfrei. Statt klimaschädlicher Abgase stoßen diese Busse lediglich unbedenklichen Wasserdampf aus. Die Fahrzeuge werden mit Wasserstoff betankt, auf fossile Brennstoffe wie Diesel wird komplett verzichtet. "Durch den Einsatz der beiden neuen Brennstoffzellen-Hybridbusse treiben wir die Nutzung von Wasserstoff als heimischen, lokalen Energieträger weiter voran“, sagt Bürgermeister Walther Boecker. „Die Wasserstoff-Tankstelle im Industriepark Hürth-Knapsack bietet hierfür die ideale Infrastruktur." In der Region Köln fallen täglich mehrere Tonnen Wasserstoff als Nebenprodukt der Industrie an. Ein Teil davon wird für die öffentlich zugängliche Wasserstoff-Tankstelle bereitgestellt, die von der RVK genutzt wird. Federführend bei der Einrichtung dieser Tankstelle war das regionale Energiecluster „HyCologne – Wasserstoff Region Rheinland e.V.“, das die Wasserstoff-Projekte im Raum Köln koordiniert, mitentwickelt und bei internationalen Initiativen repräsentiert.


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