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13.05.14

ACHTUNG: „Toter Winkel“!

Gemeinsame Aktionstage lehren Bergheimer Schülerinnen und Schülern die Gefahren des toten Winkels


Zahlreiche Kinder verstecken sich in einem weiteren toten Winkel und sind für Bergheims Bürgermeisterin Maria Pfordt nicht sichtbar.

Zahlreiche Kinder verstecken sich in einem weiteren toten Winkel und sind für Bergheims Bürgermeisterin Maria Pfordt nicht sichtbar.

Insgesamt drei Kinderaktionstage veranstaltet die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) mit der Polizei des Rhein-Erft-Kreises, der Verkehrswacht Rhein-Erft-Kreis e.V. und der Rhein-Erft Verkehrsgesellschaft mbH (REVGREVG
Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft mbH, Bergheim
), um auf die Gefahren des toten Winkels im Straßenverkehr aufmerksam zu machen.

Bergheim, 12. Mai 2014. Circa 1.000 Schülerinnen und Schüler des Grundschulverbundes Bergheim Mitte, der Astrid-Lindgren-Schule sowie der Carl-Sonnenschein-Schule, beteiligen sich an diesen Kinderaktionstagen. Ein eingerichteter Shuttleverkehr fährt die Schulklassen in das Industriegebiet Paffendorf, wo ihnen ein Präventionsprogramm geboten wird.

Dazu gehören ein Sehtest, den die Verkehrswacht Rhein-Erft-Kreis e.V. mit den Schülerinnen und Schülern durchführt, sowie ein kurzer Lehrfilm zur Einleitung. Während die Kinder direkt am Linienbus die Größe des toten Winkels erarbeiten und auf dem Asphalt markieren, werden sie tatkräftig von der Bürgermeisterin Maria Pfordt aus Bergheim, dem Kreisdirektor Michael Vogel des Rhein-Erft-Kreises sowie den Vertretern der Veranstalter unterstützt.

„Ich sehe, dass ich nichts sehe!“
Nicht nur die Kinder sind erstaunt, dass eine Gruppe von 20 Personen im toten Winkel eines Seitenspiegels verschwinden kann. Auch Maria Pfordt ist über dessen Größe überrascht, als sie auf dem Fahrersitz des Busses Platz nimmt und versucht, diese Personengruppe im Spiegel wiederzufinden.

Unfälle, die durch tote Winkel verursacht werden, sind insbesondere im innerstädtischen Bereich leider keine Seltenheit und enden sehr häufig mit schwer verletzten Personen. Umso wichtiger – da sind sich alle Beteiligten einig – ist es, den Schülerinnen und Schülern vor Ort die Gefahren aufzuzeigen. „Learning by Doing – das war doch schon immer am effektivsten!", so RVK-Trainer Uwe Gerbert. „Am nachhaltigsten bleiben die Dinge in Erinnerung, die man selbst erarbeitet hat, und genau das versuchen wir hier gemeinsam umzusetzen.“

Den Veranstaltern dieser gemeinsamen Aktionstage ist es ein besonderes Anliegen aufzuzeigen, wie groß die Sichteinschränkungen des Busfahrers trotz der Seiten- und Rückspiegel sind. Nur durch gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme können solche Unfallsituationen zwischen Fußgängern, Radfahrern und motorisierten Verkehrsteilnehmern vermieden werden.


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