Barrierearmes Busfahren


Rund 95 Prozent der RVK-Busse sind bereits barrierefrei nutzbar - sowohl für Fahrgäste mit Kinderwagen, Rollator oder Gepäck, als auch für Rollstuhlnutzer.

Sehbehinderte Fahrgäste können sich aufgrund der kontrastreich gestalteten Innenräume und der Innenansagen im Fahrzeug gut orientieren.

Hörbehinderten Fahrgästen stehen Displays im Fahrzeug zur Verfügung, auf denen die nächsten Haltestellen angezeigt werden.

Sicherer Fahrzeugein- und -ausstieg mit Rollstühlen:
Bis auf wenige Ausnahmen verfügen alle Busse über Klapprampen, die an der zweiten Tür eingebaut sind. Sie werden von unserem Fahrpersonal manuell bedient.
Und - seit 2010 werden bei der RVK nur noch Busse mit zwei Rollstuhlplätzen beschafft.

Einstieg:
Nutzerinnen und Nutzer von Rollstühlen stellen sich bitte im Haltestellenbereich gut sichtbar auf und signalisieren dem Personal des heranfahrenden Busses ihren Mitfahrwunsch. Fahrgäste mit Kinderwagen, Rollator oder Gepäck als auch Rollstuhlnutzer dürfen die hintere breite Einstiegstür benutzen, obwohl der Einstieg den übrigen Fahrgästen zur Kontrolle des Tickets nur vorne beim Fahrer erlaubt ist. Die hintere Tür dient zum Ausstieg.

Im Bus: Im Einstiegsbereich der hinteren Tür befindet sich der Rollstuhlplatz mit Anschnallgurt. Sicherer Halt im Bus ist für jeden Fahrgast wichtig und verpflichtend.

Sicherheit im Fahrzeug:
Fahrgäste, die im Rollstuhl unterwegs sind, stellen sich bitte im Multifunktionsbereich mit dem Rücken zur Fahrtrichtung an die vorhandenen Rückhalteeinrichtungen, nutzen ggf. die seitlichen Sicherheitsbügel und stellen die Bremsen an ihrem Rollstuhl fest.

Ausstieg:
Fahrgäste im Rollstuhl teilen unserem Fahrpersonal bitte schon beim Einstieg mit, an welcher Haltestelle sie das Fahrzeug verlassen möchten. Zusätzlich signalisieren sie vor der Einfahrt in ihre Zielhaltestelle ihren Haltewunsch, indem sie den dafür vorgesehenen blauen Taster mit dem Rollstuhlsymbol im Funktionsbereich des Fahrzeuges betätigen.

Fahrgäste, die unsicher sind, sollten in der Nähe des Fahrpersonals - also an der ersten Tür - ein- und aussteigen.

Fahrgäste mit Rollator beachten bitte:
Während der Fahrt muss der Rollator mit dem Rollatorgurt im Funktionsbereich des Fahrzeuges gesichert werden. Zusätzlich ist die Bremse anzuziehen. Beim Ausstieg mit dem Rollator kann es passieren, dass die Vorderräder des Rollators in die Lücke zwischen Fahrzeug und Bordstein rutschen und der Fahrgast stürzt. Deshalb ist der Ausstieg rückwärts zu bevorzugen. Eine Festhaltemöglichkeit an der Tür unterstützt den sicheren Ausstieg.


Behindertengerechte Ausstattung

Unsere Busse verfügen über folgende Ausstattungsmerkmale:

  • KneelingKneeling
    (von englisch kneeling, knien) bezeichnet das Absenken eines Straßenfahrzeugs, speziell von Bussen auf der Einstiegsseite, um so den Fahrgästen das Einsteigen zu erleichtern.
    -Einrichtung (KneelingKneeling
    (von englisch kneeling, knien) bezeichnet das Absenken eines Straßenfahrzeugs, speziell von Bussen auf der Einstiegsseite, um so den Fahrgästen das Einsteigen zu erleichtern.
    bezeichnet das Absenken der Busse auf der Einstiegsseite, um so den Fahrgästen das Ein- und Aussteigen zu erleichtern)
  • Kontrastreiche Farbgestaltung der Haltestangen und Haltewunschtaster nach
    DIN 32975:2008 – ?06 (D)
  • Ankündigung der Haltestellen sowohl optisch (Display) als auch akustisch (Tonbandansage), damit Sehbehinderte, Blinde, schwerhörige, ertaubte Menschen und CI Träger rechtzeitig informiert werden
  • Niederflurbauweise ab Baujahr 1996
  • Rolllatorgurt zur Befestigung von Rollatoren
  • Rollstuhlplatz mit Anschnallgurt
  • Manuelle Klapprampe
  • Anforderungstaster für Behinderte Innen und Außen
  • Kennzeichnung der Behindertenplätze
  • Außenanzeige nach DIN 32975:2008 – 06 (D)
  • Außenlautsprecher durch den Fahrer zu bedienen
  • Farbliche Markierung der Podestkanten in Signalgelb
  • Akustische und visuelle (TFT-Monitor) Haltestelleninformationen im Bus

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