Der Phileas

Im Mai 2011 wurden von der RVK zwei wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen-Hybridbusse in Betrieb genommen. Von September 2011 bis Dezember 2016 wurden sie im Linienverkehr des Rhein-Erft-Kreises und in den Stadtverkehren von Hürth und Brühl im Rahmen einer Testphase eingesetzt.
                              
Die Prototypen, genannt „Phileas“, wurden im Rahmen eines bilateralen Forschungsprojektes zwischen dem Land NRW und den Niederlanden entwickelt.

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Die beiden Busse des Typs „Phileas“ wurden vom niederländischen Hersteller Advanced Public Transport Systems (APTS), einem Tocherunternehmen der VDL-Gruppe, gebaut und tragen deutsches Know-how in sich. Das Düsseldorfer Unternehmen Vossloh Kiepe GmbH steuerte die Serienhybrid-Technik bei. Die Batterie mit einer Speicherkapazität von 26 Kilowattstunden wurde von der Hoppecke Batterien GmbH & Co. KG aus Brilon und die Brennstoffzelle vom kanadischen Unternehmen Ballard Power Systems Inc. geliefert.

Insgesamt wurden vier Fahrzeuge als Prototypen gebaut, von denen jeweils zwei von der RVK und von der Amsterdamer Verkehrsgesellschaft GVB betrieben werden.

Die Fahrzeuge sind mit 18 Metern die längsten Gelenkbusse mit Brennstoffzellen-Antrieb weltweit. Das Brennstoffzellensystem erzeugt eine elektrische Leistung von 150 Kilowatt. Die Busse sind mit einem Hybridtraktionssystem von Vossloh Kiepe ausgestattet.

Das adaptive Energiemanagement steuert die Energieflüsse zwischen den Verbrauchern und dem dualen Energiespeichersystem. Dieses besteht aus einer Kombination aus Doppel-schichtkondensatoren und einer Batterie.
Das Phileas-Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

In einem Film hat die RVK die Entwicklung der Busse dokumentiert. Der Film „Von der Idee bis auf die Straße“ kann auf YouTube angesehen werden.

Auf dem PC muss als technische Voraussetzung ein Flash Player installiert sein.


Hier geht es zum Film (youtube).

Hier finden Sie ein Datenblatt (200 KB).

Hier geht es zur Broschüre (1 MB).

Der A330 FC von Van Hool

Am 5. Mai 2014 wurden der Öffentlichkeit zwei neue Brennstoffzellen-Hybridbusse vorgestellt.


Mit dem Kooperationsprojekt, welches mit den Partnern Stadtwerke Brühl und Hürth, HyCologne und mit der Förderung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und des Landes Nordrhein-Westfalen realisiert wurde, kommen wir unserem umweltpolitischen Ziel ein Stück näher.


„Null Emission“ zeichnet auch diese beiden Fahrzeuge des Typs A330 FC aus, die als „Abgas“ lediglich Wasserdampf ausstoßen. Sie sind Vorserienfahrzeuge, die in dritter Generation vom belgischen Hersteller Van Hool gefertigt wurden. Deutschlandweit sind wir das erste Unternehmen, das diese Busse im ÖPNVÖPNV
Öffentlicher Personen-Nahverkehr
einsetzt.

Die Solobusse mit 100 Sitz- und Stehplätzen werden im Linienverkehr von Hürth und Brühl und haben eine Reichweite von circa. 300 km.   
Das Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

 

Hier finden Sie ein Datenblatt (200 KB).

Rahmenbedingungen

Projekt „Chemergy:Transport“

Wasserstoffbustankstelle Die Region Köln eignet sich besonders gut für das Projekt „Chemergy:Transport“, denn Industriewasserstoff ist als Nebenprodukt der ansässigen Chemieunternehmen sofort und in ausreichend großen Mengen verfügbar  - langfristig können hiermit etwa 1.000 Omnibusse betrieben werden.
Das Projekt „Chemergy“ verfolgt das Ziel, öffentlichen Zugang zu der bislang geschlossenen Chemie-Infrastruktur zu schaffen, damit Wasserstoff als Energieträger nutzbar gemacht werden kann. Dies ist eine notwendige Bedingung und optimale Ausgangsposition für einen zukünftig wirtschaftlichen Betrieb von Wasserstoff-Applikationen.
In Hürth Knappsack befindet sich auch die Wasserstoff-Tankstelle.


Partner im "Chemergy"-Projekt sind die Stadtwerke Hürth AöRAöR
Anstalt des öffentlichen Rechts
als Auftraggeber sowie die Air Products Deutschland GmbH, die InfraServ GmbH & Co. Knapsack KG,  HyCologne GmbH und Praxair Deutschland GmbH & Co. KG.

 

Gemeinsam für die Mobilität der Zukunft


Ziel der RVK ist es, gemeinsam mit den Mitgliedern von „HyCologne“, einem Netzwerk aus Vertretern der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie voranzutreiben und die Öffentlichkeit für nachhaltige Mobilität zu begeistern.



 

 

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